Seit 1972 war der Musikverein Niederheckenbach, (MVN)
und hier besonders Willibald Groß bemüht,

das ehemalige Schulgebäude in Niederheckenbach zu pachten.
1977 wurde ein Pachtvertrag auf 25 Jahre zwischen der Gemeinde Heckenbach
und dem MVN abgeschlossen der die Nutzung als Freizeitanlage Jugendheim Heckenbach regelte.
Gleichzeitig 1977 wurde dann mit den Um- und Ausbauarbeiten begonnen.
Alle Gewerke bis auf die Heizung wurden überwiegend mit den Musikern
in Eigenleistung erstellt.
Zum Beispiel wurde das komplette Holz für die Dachkonstruktion selbst geschlagen,
zum Sägewerk gefahren und anschließend selbst eingebaut.
Das erste Bild zeigt einen der Hauptakteure und Mitgründer des MVN,
Heinz Schakowski bei der Aufbauarbeit am Saalanbau.

Diese umfangreichen Aktionen war nur möglich durch die Mithilfe der Musiker
und vieler Bürger der Gemeinde und darüber hinaus.
In Anbetracht der Kosten wurden fast 10.000 DM gesammelt und über
2000 Arbeitsstunden unentgeltlich geleistet.
Willibald Groß verwaltete das Jugendheim für den Musikverein Niederheckenbach bis 1982.

Danach übernahm Franz Rudolf Ley bis heute,

die Verwaltung und den Betrieb des Jugendheime Heckenbach
für den Musikverein Niederheckenbach e.V.!
Nach der Namensänderung aus versicherungstechnischen Gründen
ist der neue Name "alte Dorfschule Heckenbach"!

Unter seiner Leitung wurde als Ergänzung des Freizeitangebotes 1987 die Schutz und Grillhütte
ebenfalls ausschließlich in Eigenleistung erbaut.
Weiter wurde die Wiese am Haus als Jugendzeltlagerplatz hergerichtet.
Sie wird hauptsächlich für Jugend Ferienlager und als Puffer für große Hausgruppen genutzt.

Um den MVN in seinen Aktivitäten zu unterstützen hat die Gemeinde als Eigentümerin des
ehemaligen Schulgebäudes, dieses dem MVN zur Nutzung übergeben.
Die Pflege und der Erhalt der gesamten Anlage liegt in den Händen des MVN.
Das ehemalige Schulgebäude, Jugendheim Heckenbach heute - alte Dorfschule Heckenbach-,
wurde um und ausgebaut. Hierbei hat die Gemeinde dankenswerterweise viele
Baumaßnahmen zur Verbesserung des Erscheinungsbildes und der Infrastruktur veranlasst und die Kosten
bis auf die Arbeitszeit übernommen. Diese umfangreichen Arbeitsstundenleistungen mit privatem Material- und
Maschineneinsatz wurde und wird fortlaufend von den Musikern des MVN erbracht.

Nachfolgend eine kurze Aufzählung der größten Baumaßnahmen:
-Erstausbau als Dorfgemeinschaftshaus und Jugendheim, ca. 1977.
-Heizung erneuern,
-Außenanstrich erneuern,
-neue Fenster und Rollladen,
-Schutzhütte erbauen, 1987
-Sanitäreinrichtungen Grundsanierung,
-Küche Grundsanierung,
-Straßenbelag und Müllbehälterstandort ,
-Begrünung im Außenbereich,
-Fest und Spielplatz als Trockenrasen ausbauen.
-Spielplatz neu gestalten.
-Außenanlage vor dem Haupteingang neu gestaltet
-Brennholzlagerhütte bauen,
-Speicherdachkonstruktion auf normale Zimmerhöhe umkonstruiert.
-Vordach am Haupteingang und Notausgang zum Saal neu bauen
-Giebel Westseite Dachüberstand und Verschieferung neu
-Heizkessel und Steuerung durch die Ortsgemeinde erneuern (Dezember 2007)
-Fußboden I OG erneuern (Februar 2010)
-Sanierung EG Räume und Flure (2011)
-Saalboden nach Frostschaden erneuern (2012)
- Saaldecke von oben wärmeisoliert und begehbare Platten verlegt. (2012)
- Kellertreppe neuer Belag und Kellerflur Renovierung (2012)
- Flur Haupteingang renovieren (2012)
- Hüttendach erneuert (2013)
- Brückenbelag zum Festplatz erneuert. (2013)
- Saal renoviert ( 2014)
- 4 Duschkabinen (2015)
- alle Tische im Saal generalüberholt (2015)
- Torwand erneuert (2015)
- Umfangreiche Renovierungsarbeiten im Wohnhaus
- 6 neue Einzelbetten für die Schlafräume im Wohnhaus ( 2017)
- Grundsanierung des Hauses durch die Gemeinde Heckenbach
von (2017 bis 2019)
- Grundsanierung der Außenfassade (2020)
Vermietungsstopp und Beherbergungsverbot durch Coronaauflagen. (2020 -2021)

Genutzt wird das Jugendheim Heckenbach und sein Umfeld:
-als Probenraum für den MVN,
-Für Freizeiten der jugendlichen Musiker des MVN,
-Freundschaftstreffen mit anderen Musikkapellen,
-Lehrgänge des Landes- und Kreismusikverbandes,
-alle öffentlichen Veranstaltungen der Ortsgemeinde ( Wahlen, Ratssitzungen, Jagdversammlungen usw.)
-Versammlungen der Ortsvereine: Feuerwehr, Ermlandgemeinschaft,
Pfarrgemeinderat, Musikverein, Kinderkirche Gruppe,
Feuerwehr -Kinder und Sommerfest,
-Ermlandgemeinschaft: Erntedankfest, heute Pfarrfest.
-Familienfeste, Hochzeiten, Erstkommunion usw.
-Kochkurse,
-Bastelgruppen,
-Altenbegegnung,
-Nikolausfeier,
-Bändertanzgruppen, Theaterproben
-Jugendgruppen und diverse andere Nutzungen.
Häufig werden auch Einrichtungsgegenstände wie Stühle, Tische, Porzellan,
usw. vom MVN an Dorfbewohner verliehen.

Bei der Pflege in und um das Haus wird, soweit es im Einfluss des MVN liegt, seit jeher auf
umweltgefährdende Stoffe verzichtet. Besonders im Sanitärbereich und den Außenanlagen.
Zum Beispiel kein Gift zur Unkrautvernichtung usw.!
Eine derartige Anlage bringt natürlich umfangreiche Arbeiten mit sich.
Diese werden fast ausschließlich von den Mitgliedern des MVN in Eigenleistung erbracht.

Das ist deshalb möglich weil sich die Mitglieder des MVN aus den verschiedensten Berufen
zusammensetzen und ihre Arbeitskraft willig zum Wohle der Allgemeinheit einsetzen.

Im Januar 2017 wurde nach der Überprüfung der Brandschutzeinrichtungen im
im Haus durch die Kreisverwaltung Mängel bei den Fluchtwegen und dem Brandschutz festgestellt.

Aus diesem Grund wurde die Vermietung an Jugendgruppen
bis zur Beseitigung der Mängel ab Januar 2017 eingestellt.

Im April 2018 wurde mit der Grundsanierung begonnen.

Dazu wurde das Haus von den Musikern komplett freigeräumt
und alle in einem Überseecontainer gelagert.
Bis August 2019 waren alle Renovierungs- und Neubauarbeiten abgeschlossen.
Ab September wurde die Vermietung an Jugendgruppen wieder aufgenommen.

Leider konnte das Haus nur ein halbes Jahr betrieben werden.
Durch Coronaauflagen ruht seitdem der Betrieb.

Die Gemeinde hat in diese Zeit genutzt die Außenfassade zum Abschluss der
Grundsanierung aufwändig erneuern lassen.

Nun ist das Haus in einem topzustand und wartet auf die weitere Nutzung nach Corona.

Die gesamten Sanierungsmaßnahmen haben ca. 550 000 € gekostet.